INDUSTRIENACHT AKTUELL

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Es freut uns, dass sich bereits die erste Schulklasse zur Industrienacht angemeldet hat. 15 interessierte Schüler/innen mit Ihren Lehrpersonen wollen sich die Industrienacht nicht entgehen lassen und werden sich von Belp Richtung Thun und Umgebung aufmachen, um auf Entdeckungstour zu gehen. Sie werden sicher noch Gesellschaft erhalten. Dazu ist der Verein Industrienacht Schweiz an momentan stattfindenden Schulleiterkonferenzen unterwegs, welche eine Plattform bieten, um den Anlass vorzustellen. Für diese Gelegenheit sei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ) herzlich gedankt!  


Die Industrieregion Thun ist weltweit vorne dabei. Sie öffnet am 17. Mai 2019 ihre Türen und zeigt, wie viel technisches Know-How vorhanden ist und weiterentwickelt wird. Da gibt es viel Raum und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen. Mit einer Berufslehre in der Industrie oder einem Studium im technischen Bereich kannst du als junge Frau oder junger Mann mitmachen. Deine Fähigkeiten sind gefragt. Lass dir an der Industrienacht einmal zeigen, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und wie viel Zukunft vor dir liegt. Ich wünsche dir eine spannende Industrienacht. Christine Häsler, Regierungsrätin Kanton Bern


Am 17. Mai 2019 findet die 2. Industrienacht in der Region Thun statt. Spannende Unternehmen der grössten Maschinenindustrie der Schweiz öffnen ihre Tore und lassen Sie hinter die Kulissen blicken. Es warten Innovation und Erfindergeist auf Sie: Produkte zum Staunen, modernste Arbeitsplätze, eindrückliche Logistik, Lehrstellen, wo Präzision gefragt ist. Sie können sich auf einen vielseitigen Abend freuen! Apropos  Präzision: Das Aus- und Einwassern eines Schiffes ist Millimeterarbeit. Überzeugen Sie sich selbst und schauen Sie der BLS Schifffahrt in ihrer neuen Werft über die Schultern.


Wie lange dauert es, bis 25 Beach-Flags zusammengebaut sind? Immer kürzer je länger man übt! So das Fazit der PR-Aktionisten, die vergangenen Samstag auf dem Aarefeldplatz in Thun einen ganzen Fahnenwald an Industrienacht-Beachflags aufgebaut haben. Die 25 Fahnen standen symbolisch für die 25 Unternehmen, die an der ersten Industrienacht am 19. Mai in der Region Thun ihre Tore öffnen werden, und den Industrienacht-Besuchern Einblicke in ihre Arbeitswelt und Produktion gewähren. Aber auch auf das im Anschluss der Unternehmenstouren stattfindende Konzert der australischen Band Toby Beard wurde während dieser PR-Aktion bei strahlendem Sonnenschein aufmerksam gemacht. Die stimmgewaltige Leadsängerin Toby wird die Industrienacht im besonderen Ambiente einer Industriehalle der Schleuniger AG mit ihren “folkigen” Songs abschliessen. Die Konzert-Abendkasse und Bar sind am 19. Mai 2017 ab 21:00 Uhr auf dem Konzertareal bei der Schleuniger AG geöffnet. Tickets zu den verschieden Touren und das Konzert von Toby Beard sind online im Ticketshop erhältlich. Voranmeldungen für die Gratis-Sondertour auf der MS Berner Oberland an der Thuner Schiffländte sind über info@industrienacht.ch möglich.


Interview mit Daniel Wüthrich, Leiter der Berufsbildung bei Meyer Burger am Standort Thun für die Ausbildung von mehr als 40 Lernenden verantwortlich. Warum engagieren Sie sich für die Industrienacht? Wir identifizieren uns mit dem Ziel der Industrienacht, die Region Thun als Industriestandort mit interessanten Arbeitsplätzen für Fachkräfte und Lernende zu positionieren und schätzen deshalb das ausdauernde ehrenamtliche Engagement der Initianten für diese Premiere sehr. Gerne öffnen wir an der Industrienacht unsere Türen und zeigen dem interessierten Publikum, welche Lehrberufe wir anbieten und welche Produkte wir als führendes Technologieunternehmen der Photovoltaikbranche herstellen. Welche Rolle haben Sie heute in Ihrer Unternehmung, welchen Beruf haben Sie erlernt und wie sieht Ihr Weg von damals bis heute aus? Lehre als Elektromonteur mit berufsbegleitender Berufsmaturität Militärische Ausbildung zum Soldat der Territorial-Infanterie Elektriker im Maschinenbau mit Montage und Inbetriebnahme im Ausland Berufsbegleitende Weiterbildung zum Elektrotechniker HF Teamleitung Elektromontage Abteilungsleitung Produktion und Installation Stellvertretender Leiter Berufsbildung und Fachverantwortung der Automatiker Lernenden, Meyer Burger Heute bin ich als Leiter der Berufsbildung bei Meyer Burger am Standort Thun für die Ausbildung von mehr als 40 Lernenden verantwortlich. Warum soll heute ein junger Erwachsener eine Berufslehre ergreifen und warum in Ihrer Unternehmung? Eine Berufslehre bietet eine solide Basis und vom ersten Tag an sammelt man praxisnahe Erfahrungen. Auf dieses Fundament kann während einer Teilzeit- oder Vollzeitweiterbildung optimal aufgebaut werden. Zusätzlich wird während der Lehrzeit die persönliche Entwicklung der jungen Erwachsenen stark gefördert. Meyer Burger bietet den Lernenden nicht nur die Vermittlung von Berufspraxis und Fachwissen. Wir versuchen, die jungen Erwachsenen auf der persönlichen Ebene weiterzuentwickeln und ihnen wichtige Erfahrungen für das (Berufs)Leben mitzugeben. Dies setzt eine persönliche und fachlich hochstehende Betreuung durch unsere Berufsbildner voraus. Es ist uns zudem ein grosses Anliegen, unsere Lernenden nach erfolgreichem Lehrabschluss im Unternehmen weiterbeschäftigen zu können. Welche Karrieremöglichkeiten hat man in Ihrer Unternehmung? Als internationales Unternehmen der Halbleiterindustrie mit Fokus auf Photovoltaik bieten wir vielfältige Karrieremöglichkeiten in einem breiten Tätigkeitsfeld. Der internen Weiterentwicklung messen wir hohe Bedeutung zu. Aus diesem Grund schreiben wir alle Stellen zuerst firmenintern aus. Wir besetzen rund einen Drittel aller Vakanzen sowie rund die Hälfte aller Kaderstellen auf diesem Weg. Auch bieten wir die Möglichkeit von Auslandeinsätzen, durch die der gezielte Know-how-Transfer zwischen den Standorten sowie die multi-kulturelle Kompetenzen unserer Mitarbeitenden gezielt gefördert werden. Welche Wünsche haben Sie an die Politik und Bildung? Das duale Bildungssystem in der Schweiz weiter pflegen und ausbauen. Dabei darf die Wichtigkeit der handwerklichen Berufe nicht vergessen werden. Hier liegt ein grosses „human capital“ der Schweizer Wirtschaft verborgen.