Aktuell


Wieso sich die Fritz Studer AG in der Industrienacht engagiert.

Die Industrienacht im Gespräch mit Hansueli Schürch, Personalleiter der Fritz Studer AG. Studer will zeigen, dass eine international tätige Industriefirma im Berner Oberland attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbietet. Herr Schürch selbst ist als Maschinenmechaniker gestartet und heute Personalleiter. Er wünscht sich die Unterstützung des dualen Bildungssystems und möglichst wenige Vorschriften.

Warum engagieren Sie sich für die Industrienacht?

Wir wollen einen Einblick in die spannende und attraktive Welt der Industrie ermöglichen und möglichst vielen interessierten jungen Leuten einen Blick hinter die Kulissen der Fritz Studer AG gewähren. An der Industrienacht erhalten wir die Möglichkeit, unsere international tätige Industriefirma im Berner Oberland vorzustellen und können zukünftigen Lernenden, Ingenieuren, Kaufleuten, SW-Entwickler etc. aufzeigen, dass wir ein potenzieller attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber sind.

Welche Rolle haben Sie heute in Ihrer Unternehmung, welchen Beruf haben Sie erlernt und wie sieht Ihr Weg von damals bis heute aus?

Heute bin ich Personalleiter und meinen Weg habe ich wie folgt beschritten:

Maschinenmechaniker
Maschinenmechaniker im Werkzeugbau und der Qualitätssicherung, Fa. Aebi und Co. AG, Burgdorf
berufsbegleitende Weiterbildung zum eidg. dipl. Mechanikermeister
militärische Ausbildung zum Offizier der Panzertruppen
Leiter Berufsbildung bei der Fritz Studer AG
Weiterbildung zum Berufsschullehrer im Nebenamt, SVEB 1
10 Jahre Berufsschullehrer an der IDM Thun
Weiterbildung zum Personalfachmann mit eidg. FA
Personalleiter der Fritz Studer AG
Weiterbildung zum HR-Manager NDS HF

Warum soll heute ein junger Erwachsener eine Berufslehre ergreifen und warum in Ihrem Unternehmen?

Die duale Berufsbildung ist eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Ausbildungen im schweizerischen Bildungssystem. Nach drei oder vier Jahren hat man bereits einen Fähigkeitsausweis. Starke und willige Lernende können während der Lehre die Berufsmaturität erlangen und haben damit offene Türen zu den Fachhochschulen. Das schweizerische Bildungssystem ist heute fast zu 100% durchlässig und ermöglicht einem engagierten Lehrabgänger auch den Weg bis an eine Hochschule.

Wir können Berufslehren in acht verschiedenen Berufsfeldern anbieten. In unserem international tätigen Unternehmen mit einem hohen Eigenfertigungsanteil können die angehenden Berufsleute ihr „Handwerk“ in der realen Praxis erlernen und erleben.

Welche Karrieremöglichkeiten hat man in Ihrem Unternehmen?

Die Personalentwicklung unserer Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Wir unterstützen auch die Privatinitiative zur Weiterbildung und unterstützen die entsprechenden Mitarbeitenden finanziell.
Mögliche Karriereschritte sind:

Projektleiter
SW-Entwickler
Produktbetreuer
Verkäufer
Einkäufer
Teamleiter
Abteilungsleiter
Bereichsleiter
und vieles mehr

Welche Wünsche haben Sie an Politik und Bildung?

Ich wünsche mir nicht zu viele Gesetze, Normen und Vorschriften, die dann oft immer wieder geändert werden. Nach wie vor begrüsse ich die Unterstützung des dualen Bildungssystems!

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