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Interview mit Nicole Wenger, Personalleiterin Wenger Fenster AG

Warum engagieren Sie sich für die Industrienacht?

Wir wollen der Öffentlichkeit unser Unternehmen vorstellen und uns auch den Schülern sowie Jugendlichen bekannter machen. Wir legen bei uns viel Wert auf Aus- und Weiterbildung.

Welche Rolle haben Sie heute in Ihrer Unternehmung, welchen Beruf haben Sie erlernt und wie sieht Ihr Weg von damals bis heute aus?

Ich bin Personalleiterin bei der Wenger Fenster AG sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Nach dem KV mit BMS habe ich das Studium zur Betriebsökonomin FH absolviert. Anschliessend habe ich noch den eidg. Fachausweis im Bereich HR erlangt.

Warum soll heute ein junger Erwachsener eine Berufslehre ergreifen und warum in Ihrer Unternehmung?

Weil das duale Bildungssystem eine tolle Sache und im globalen Umfeld einzigartig ist.

Wir sind ein schweizweit tätiges Produktionsunternehmen, welches auf den Produktionsstandort Schweiz setzt. Nachhaltigkeit sowie Werte sind uns wichtig und wir setzen auf Aus- und Weiterbildung.

Welche Karrieremöglichkeiten hat man in Ihrer Unternehmung?

Nach der Berufslehre gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Entweder vom Schreinerverband (VSSM), Fensterverband (FFF) oder der Berner Fachhochschule (BFH). Es können nur Seminare (z.B. Tages- oder Abendkurs themenspezifisch) oder ganze Diplomstudiengänge (z.B. Berufsbildner, Projektleiter, Techniker, Ingenieur) besucht werden.

Welche Wünsche haben Sie an die Politik und Bildung?

Unterstützung bei Fragen, Hilfe bei schwierigen Situationen. Klare Regelungen, welche für alle Unternehmungen gelten und durchgesetzt werden.

Bei öffentlichen Bauten sollten die Vergabekriterien so angepasst werden, dass beispielsweise die ethische Grundhaltung der Unternehmung oder die Aus-/Weiterbildung von Mitarbeitenden mehr ins Gewicht fällt.

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